• Menschen machen Frieden
 

Veranstaltungen

Fr 08.10.2010 - Sa 10.10.2020:
pax christi-Diözesanversammlung 2010

So 10.10.2010, 10:30 Uhr:
Gedenkgottesdienst für Josef Ruf

Aktuelles aus dem ZFD-Projekt in Palästina

Unsere FriedensarbeiterInnen im Projekt "Ziviler Friedensdienst in Palästina und Israel", Christina Bermann-Harms und Jochen Stoll, berichten hier aus Beit Jala in Palästina (Westbank) von ihrer Arbeit.


Ihre persönlichen Eindrücke vom Ablauf eines Workshops schildert Hiam Abu Dayyeh:
"Wir haben sehr lange geplant, festgelegt, verschoben, über den Haufen geworfen, bis wir endlich diesen Workshop durchführen konnten [...]"


Das Gartenprojekt "Grün statt Grau" wird - auch dank der Spenden von Pax-Christi-Mitgliedern - Realität:
"Am kommenden Samstag...werden im Garten des neuen Gebäudes von WIAM, einem unserer lokalen palästinensischen Partner, 50 Olivenbäume gepflanzt.[...]"


Hiam Abu Dayyeh schildert durch veränderte Voraussetzungen ausgelöste konzeptionelle Überlegungen zu ihrer Arbeit und Erfahrungen in Workshops über Menschenrechte für Schüler und Studierende:
"Wenn man glaubt, dass man Frieden in einem bestimmten Zeitraum einfach machen kann, dann irrt man sich[...]"


In Bethlehem plant unsere Partnerorganisation WI'AM einen Garten für Kinder und Jugendliche zu pflanzen. Jochen Stoll ruft zur Unterstützung des Projektes auf:
"[...]Hier soll ein Garten und ein Spielplatz entstehen von einheimischen Blumen und Gehölzen umrandet. Der Gewalt der Besatzung zum Trotz sollen hier Kinder lachen, wippen und schaukeln[...]"


Inzwischen gibt es auch Neues - Erfreuliches und Unerfreuliches - von Ahmad. Jochen Stoll schreibt uns:
"[...] Dem Spendenaufruf für Ahmad, der im Herbst 2009 von einem jüdischen Siedler niedergeschossen wurde, sind viele Menschen gefolgt[...]"


Ganz zu Anfang des Jahres hat Seba Salim Abu Dagga interessante Erfahrungen aus einem Seminar mit Shariah-Studenten zu berichten:
"[...] Das Pax Christi Team in Palästina / Israel glaubt, dass der erste Schritt zur Konfliktlösung darin besteht, zunächst in der eigenen Gesellschaft Ausgleich zu schaffen[...]"


Im November reflektiert Christina Bermann-Harms anlässlich ihrer Teilnahme an der Olivenernte über die Rolle internationaler Beobachter in alltäglichen Konflikten zwischen palä:stinensicher Bevölkerung und jüdischen Siedlern:
"[...] Mein Kollege Jochen und ich nahmen dieses Jahr erneut an dieser Olivenernte teil. Wie bereits letztes Jahr sammelten wir zahlreiche, oft widersprüchliche Eindrücke [...]"


Am achten Oktober hat Jochen Stoll den kürzlich angeschossenen 72h-Aktivist Ahmed besucht. Er schreibt darüber:
"[...] Als ich mein Auto neben der Straße abstellte, kam und schon ganz aufgeregt Ali, der Sohn Ahmeds entgegen gerannt. Er wollte mich sofort mit ins Haus nehmen [...]"


In ihrem Beitrag vom September 2009 schreibt Christina Bermann-Harms über die Schwiierigkeiten bei der Abstimmung mit lokalen NGOs:
"[...] Palästinensische und israelische NGOs (Nicht-Regierungsorganisationen) fordern das Engagement einheimischer Fachkräfte in den letzten Jahren verstärkt ein [...]"


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