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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

Gedenken an Josef Ruf

"Das Martyrium des Kriegsdienstverweigerers Josef Ruf" - eine Broschüre des pax christi Diözesanverbands Rottenburg-Stuttgart zum Gedenken an Josef Ruf.

Josef Ruf-Broschüre neu aufgelegt

Josef Ruf, katholischer Kriegesdienstverweigerer im Zweiten Weltkrieg aus Hochberg bei Bad Saulgau, wurde am 10. Oktober 1940 in Brandenburg-Görden hingerichtet. Im März 2008 erschien die zweite und überarbeitete Auflage der Broschüre "Um dem Willen Gottes gerecht zu werden - Das Martyrium des Kriegsdienstverweigerers Josef Ruf". Autoren sind Helmut Kurz, Rottenburg, und Christian Turrey, Bietigheim-Bissingen. Herausgeber der Broschüre ist der pax christi Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart. Sie kann zum Preis von 5 € in der pax christi Geschäftstelle bestellt werden.

Diese Broschüre mit bis dato unveröffentlichten Originaldokumenten und Fotos stellt Leben und Wirken von Josef Ruf erstmals umfassend vor. Anregungen für den Schulunterricht und Literaturhinweise runden die Veröffentlichung ab.

Bestellung bitte per E-Mail (paxchristi-rs@bo.drs.de) mit Betreff "Bestellung Broschüre Josef Ruf". Die Broschüre finden Sie auch rechts im Downloadbereich.

"Ich kann den Waffendienst mit der Lehre Christi einfach nicht vereinbaren." 


Josef Ruf, Schneidergeselle aus Hochberg bei Bad Saulgau (Baden-Württemberg), gehört zu den wenigen namentlich bekannten katholischen Kriegsdienstverweigerern der NS-Zeit. Aus einfachen Verhältnissen kommend trat er dem Franziskanerorden bei und anschließend der Christkönigsgesellschaft in Meitingen. Durch den Gründer dieses Säkular-Instituts, Dr. Max Josef Metzger (hingerichtet im Jahr 1944), kam Ruf in Kontakt mit pazifistischen Ideen und traf in Ulrichsbrunn bei Graz auf Michael Lerpscher (Jahrgänger von Ruf; am 5. September 1940 als erster katholischer Kriegsdienstverweigerer hingerichtet in Brandenburg-Görden). Josef Ruf, der ebenfalls den Eid auf Hitler und den Dienst mit der Waffe verweigerte, teilte Lerpschers Schicksal: Er starb am 10. Oktober 1940 unter dem Fallbeil.