Zum Inhalt [I]
Zur Navigation [N]
Kontakt [C] Aktuelles [2] Suchfunktion [4]
Portrait-Foto Andreas Zumach.jpgBild: Andreas Zumach

pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

80 Jahre UNO - Auslaufmodell oder Schlüssel zu Frieden und Menschenrechten

08. Apr 2026 – 19:00 Uhr , Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, Stuttgart

Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach, freier Journalist zu Themen der UNO und der internationalen Politik.

Hier finden Sie den Einladungsflyer zur Veranstaltung mit Andreas Zumach. Reichen Sie ihn gerne an Interessierte in Ihrem Umfeld weiter.

Nach dem tiefen Zivilisationsbruch der Jahre 1933-1945 wurde am 24. Oktober 1945 in der Gründungscharta der Vereinten Nationen (UN) das zwischenstaatliche Gewaltverbot als verbindliches Völkerrecht verankert. Und mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 wurden erstmals in der Geschichte individuelle Menschenrechte definiert und mit universeller Gültigkeit für alle, inzwischen 193, Staaten vereinbart.

80 Jahre später sind diese zivilisatorischen Fortschritte bedroht wie nie zuvor. Die Normen des Völkerrechts werden immer häufiger verletzt und zunehmend unverhohlener in Frage gestellt – zuletzt auch von der deutschen Regierung (zum Krieg in Gaza). Die UN ist in Folge von offener Obstruktion und mangels politischen und finanziellen Engagements ihrer Mitgliedsstaaten immer weniger in der Lage, ihre in der Charta von 1945 beschlossenen Kernaufgaben – Frieden, Menschenrechte und Entwicklung für alle BewohnerInnen dieser Erde – wahrzunehmen. Präsident Trump verschärft den Kurs gegen die UNO: mit seiner privaten Parallelorganisation „Board of Peace“ („Friedensrat“) will er offenbar die UNO zerstören; Grönland will er unter Missachtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker übernehmen.

Die seit den 1970er Jahren entstandene und für die internationale Sicherheit so wichtige Architektur bilateraler und multilateraler Rüstungskontroll- und Abrüstungsabkommen ist weitgehend zerstört. Zugleich erreichen die weltweiten Militärausgaben seit 2020 immer neue Rekordhöhen. Waren die letzten acht Jahrzehnte nur eine Schönwetterperiode, nur eine Zwischenkriegszeit wie die Jahre zwischen 1919 und 1939? Oder können die 1945 ff. vereinbarten völkerrechtlichen und menschenrechtlichen Normen noch gerettet werden?

Andreas Zumach ist Freier Journalist zu Themen der UNO und der internationalen Politik. Er war 1988 bis 2020 Korrespondent aus dem Palais des Nations, Genf. 1997 wurde er mit dem Goldpreis des Verbandes der UN-Korrespondenten in New York (UNCA) für die beste Berichterstattung über die UN ausgezeichnet, 2009 mit dem Göttinger Friedenspreis.

Diese Veranstaltung wird in Kooperation von Die AnStifter mit dem Katholischen
Bildungswerk, pax christi Rottenburg-Stuttgart, Ohne Rüstung Leben und DFG-VK angeboten.


 

Zeiten

  • 08. Apr 2026 – 19:00 Uhr

Adresse

  • Haus der Kath. Kirche, Königstr. 7, Stuttgart

Kosten

Eintritt: 7 Euro (Ermäßigung möglich)